Aggretsuko

Aggretsuko

Gebratene Nudeln ganz einfach

Als eines der beliebtesten Street Foods in Japan, haben sich Yakisoba ihren Weg in die Herzen vieler Menschen gebahnt, völlig egal wo in der Welt zuhause. Einfach, sättigend, gesund, günstig und individuell erweiterbar.

In einer Folge aus Aggretsuko spielen die Yakisoba eine Hauptrolle. Und zwar sollen die Angestellten aus der Buchhaltung gemeinsam einen Essenstand betreiben und wie könnte es anders sein, wird die Hauptfigur Retsuko mit dem neuen Angestellten Anai eingeteilt. Nur leider versteht sich Retsuko überhaupt nicht mit Anai und die beiden müssen in der Folge ihre Differenzen überwinden. Retsuko findet schliesslich heraus, dass Anai beim Kochen ein völlig anderer Mensch – oder Hund? – wird und alle Besucher seine Yakisoba lieben. Durch das gemeinsame Bewältigen des grossen Ansturms verbessert sich die Beziehung zwischen den Beiden und Retsuko kann ihn aus einem neuen Blickwinkel betrachten.

Um diesen Moment zu feiern, in dem Anai seine Liebe fürs Kochen zeigt, wollen wir uns selbst an Yakisoba wagen. Das Rezept ist ganz einfach und kann mit beinahe Allem was ihr Zuhause habt, zubereitet werden.

Was ihr braucht:

  • Vorgekochte Nudeln (Ich habe hier Chinesische Nudeln genommen)
  • Fein geschnittene Karotten
  • Fein geschnitte Pepperoni
  • Fein gehackte Zwiebel
  • Fein geschnittener Knoblauch
  • Wirsing auch fein geschnitten
  • Vegane Würstchen, Tofu oder andere vegane Variante (Was ihr grad habt)
  • Miso Paste
  • Zitronengras
  • Koriander

Für die Sauce (Der wichtigste Teil des Gerichtes!):

  • Soyasauce
  • Reisessig
  • Vegane Fischsauce
  • Miso Paste
  • Ein bisschen Zucker
  • Limette
  • Tamarindenpaste (falls vorhanden, dann könnt ihr den Zucker auch reduzieren oder weglassen)

Zubereitung:

Beginnt am Besten damit die Sauce anzurühren, damit sich die verschiedenen Aromen noch miteinander verbinden können.

Danach solltet ihr die Zwiebel etwas anschwitzen und den Knoblauch dazu geben. Besonders lecker wird das Gericht, wenn ihr Sesamöl verwendet. Damit erhält das Ganze einen etwas rauchigen und sehr asiatischen Geschmack. Gebt nachher die Proteineinlage eures Geschmackes hinzu, damit diese auch gut durchgebraten wird. Wenn ihr das Gemüse knackig mögt, würde ich es am Schluss vor den Nudeln in die Pfanne geben und dann sogleich die Nudeln hinzufügen.

Da wir bereits vorgekochte Nudeln verwenden ist das Gericht Ruck-Zuck fertig. Brät die Nudeln mit allem zusammen noch etwas an bevor ihr die Sauce hinzugebt, somit erhalten sie eine etwas festere Konsistenz.

Sobald ihr die Sauce mit allen Zutaten vermengt habt, könnt ihr euch einen Teller nehmen und Tada. Schon geschafft. Besonders lecker wird das Ganze, wenn ihr noch etwas Koriander oder getrocknetes Zitronengras obendrauf gebt. Oder auch einige Erdnüsse darüber verstreut.

Schon habt ihr ein Gericht gezaubert, das einfacher nicht sein könnte. Einfach, alles kann verwertet und modifiziert werden. Aber vergesst nicht. Der Haupstar dieses Gerichtes ist die Sauce! Auch hier könnt ihr etwas rumprobieren was euch am besten schmeckt.

Anai wäre sicherlich stolz auf euch.

Lasst eurer Fantasie freien Lauf

Beitragsbild © Youtube¦ https://www.youtube.com/watch?v=F-uZnQQ9OJ0